Besuch aus Tonnerre 25.2.-2.3.2010                                                                        

Am Donnerstag, 25.2.2010 war es mal wieder soweit. 63 französische Austauschschüler aus Tonnerre kamen mit 6 begleitenden Lehrern in Montabaur an. Da die beiden Busse sogar eine halbe Stunde zu früh ankamen, mussten die Franzosen diesmal auf ihre deutschen „corres“ warten. Das gab es bisher auch noch nicht!
 

 
Zunächst fand das übliche Verteilungsritual in unserer Aula statt, denn nicht alle Austauschpartner kannten sich. Als dann die SchülerInnen mit ihren Gastfamilien nach Hause gefahren waren, gab es den auch schon traditionellen Empfang der französischen Lehrer und Busfahrer, in diesem Jahr im Lehrerzimmer des MTG.

 

 
 
 
Am Freitag war der gemeinsame Unterrichtsbesuch im angesagt. Französische Schüler und Lehrer konnten sich hier ein Bild machen, wie der Unterricht in deutschen Schulen so aussieht. Im Französischunterricht waren die Franzosen natürlich besonders willkommene Gäste. Vor allem unsere Sechstklässler konnten ausprobieren, wie weit sie mit ihren Sprachkenntnissen schon kommen. Sie waren selbst überrascht, wie gut das schon klappt!
Der Nachmittag und Abend standen allen zur freien Verfügung.
 
Am Samstagmorgen machte sich die Gruppe auf zum Nürburgring, wo ein Besuch des Ringwerks sowie eine Backstage-Führung auf dem Programm standen.
Zum Glück hat der Winter sich an diesem Tag sehr zurückgehalten, sodass wir einen wunderschönen Tag bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Außentemperaturen erlebten. Dieser Ausflug begeisterte Schüler wie Lehrer gleichermaßen. Es war schon etwas ganz Besonderes, Plätze zu sehen, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt. Wer kann schon von sich sagen, dass es mal auf dem Siegerpodest gestanden hat, auf dem auch schon Michael Schuhmacher gejubelt hat. Auch auf der Pole-Position haben wir uns sichtlich wohl gefühlt.
Alle waren sich einig, dass der Nürburgring – trotz aller Unkenrufe – ein lohnenswertes Ausflugsziel ist. Nach dem Ende der Backstage-Tour hörte man sogar ein erstauntes: „Wie – schon vorbei?“ 
Zuletzt gab es noch ein kleines Bonbon für die Schüler: Weil die Achterbahn zurzeit noch nicht richtig funktioniert, erhielten alle ein kostenloses Eintrittsticket für einen erneuten Besuch.

               

Der Sonntag war wie üblich der Freizeitgestaltung in den Gastfamilien gewidmet, und montags trafen wir uns dann wieder am Busrondell zur Fahrt nach Andernach. Hier wollten wir den höchsten Kaltwassergeysir der Welt  auf der Halbinsel Namedyer Werth besichtigen. Leider war dies aber wegen des Hochwassers im Rhein nicht möglich, da das Schiff nicht fahren konnte. Das war natürlich sehr schade, dennoch war der Besuch des Geysir-Erlebniszentrums sehr interessant. Wir werden das Erleben des Geysirsprungs im kommenden Jahr noch einmal in Angriff nehmen!
Als Alternative hatten die Schüler dann den Auftrag, in Kleingruppen eine Stadtrallye in Andernach zu machen. Zu Belohnung winkte den Teilnehmern Schokolade. (Am Abreisetag musste Frau Karwe dann sehr viel Schokolade verteilen, weil die meisten Schüler sich bei ihrer Ehre gepackt fühlten und die richtige Lösung einreichten!)

 

            

Am Dienstagmorgen mussten die deutschen Schüler dann schon wieder Abschied von ihren „corres“ nehmen, die die Heimreise antraten. Alle waren sich einig, dass die gemeinsame Zeit wie im Flug vergangen war. Aber bis zu unserem Gegenbesuch in Tonnerre im April dauert es ja nicht mehr lange.
Wir Lehrer vom MTG und der AFRS haben uns über sehr viele positive Rückmeldungen und den reibungslosen Ablauf des Austauschs sehr gefreut.
Unser Dank gilt allen, die bei der Planung und Durchführung des Austauschs mitgeholfen haben.

  


Bericht: Claudia Karwe (2010)

 

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