Der Begrüßungsnachmittag
Wenn etwa im Mai die Klassenleiterinnen und Klassenleiter der neuen Jahrgangsstufe 5 für das folgende Schuljahr feststehen, werden die Kinder noch vor den Sommerferien zu einem Begrüßungsnachmittag in die Schule eingeladen. Dadurch lernen sie ihre Klassenleiterin/ ihren Klassenleiter kennen, können sich schon mal mit den neuen Klassenkameraden „beschnuppern“ und erkunden bei einer Führung durch unsere Schule die neuen Räume, sodass sie sich beim Schulbeginn nicht mehr ganz so fremd fühlen.
Dabei helfen die Patinnen und Paten, die auch an diesem Nachmittag dabei sind. Es sind ältere Schülerinnen und Schüler, die sich um eine Patenschaft beworben haben und zusammen mit der Klassenleiterin/ dem Klassenleiter die „Neuen“ betreuen werden.
Der Schulanfang
Am ersten Tag werden die Kinder zusammen mit ihren Eltern in der Kirche zu einem Gottesdienst empfangen und gehen anschließend mit dem/der Klassenleiter/in in die Schule. Dort erhalten sie den Stundenplan, und nachdem sie einige wichtige Informationen erhalten haben, werden sie von den Eltern abgeholt.
Auch am zweiten Tag bleiben die Kinder nur beim Klassenleiter, damit sie sich noch besser kennen lernen und sich in der Schule zurechtfinden. Am dritten Tag beginnt dann der Unterricht.
Die Begegnungstage
Etwa 6 Wochen nach Schulbeginn verbringen die Kinder zusammen mit den Paten und dem/der Klassenleiter/in drei Tage in einer nahe gelegenen Jugendherberge. Die Begegnungstage sind eine bewährte Möglichkeit, die Integration der Kinder in die neue Klasse zu fördern. Die besondere Situation außerhalb der Schule mit zwei Übernachtungen bietet Raum für gemeinsames Handeln, für körperliche Aktivität, für Phantasie und Kreativität.
Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass eine intensive Kennenlernphase der Kinder untereinander, aber auch mit „ihrem“ Klassenleiter und den Paten eine ganz wichtige Voraussetzung für die weitere Entwicklung der Klassengemeinschaft ist. Für die Förderung kooperativer Verhaltensweisen auch im Zusammenhang mit der Arbeit in der Schule ist damit ein Beitrag geleistet, der den Kindern, aber auch uns Lehrern zugute kommt.