Bundesfinale "Jugend Trainiert für Olympia 2011 in Berlin
 
Die teilnehmenden Mannschaften mit ihren Trainern und Betreuern vor dem Brandenburger Tor
 
HERVORRAGENDER 5.PLATZ BEIM JTFO-BUNDESFINALE IN BERLIN !!
 
Unsere Fußballmannschaft im WK II Jungen (1995-97) hat beim Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“, das vom 18. bis 22.September in Berlin ausgetragen wurde, einen ausgezeichneten 5.Platz belegt. Damit konnte das Team nicht nur an die guten Platzierungen von 2008 (Rang 4) und 2009 (Rang 7) anknüpfen, sondern erneut sowohl unsere Schule als auch das Land Rheinland-Pfalz würdig in der deutschen Hauptstadt vertreten.
Die Vorrunde (3 Spiele à  2x15 Minuten) wurde ohne Punktverlust abgeschlossen – dies gelang keiner anderen Mannschaft des Turniers ! Es begann mit einem durchwachsenen 2:1-Auftaktsieg gegen Hamburg. Nach einem 0:1-Rückstand trafen Fabio Dahlem sowie ein Hamburger mit einem sensationellen Eigentor aus über 20m in den Winkel ; die erste Hürde auf dem angestrebten Weg ins Viertelfinale war somit genommen. Danach folgte die beste Turnierleistung der Mannschaft gegen Frankfurt/Main. Mit hoher Laufbereitschaft, großer taktischer Disziplin und unbändigem Kampfgeist wurde der favorisierte Gegner z.T. deutlich beherrscht; durch ein verdientes 2:0 (Torschützen : Jonas Brast per Elfmeter und Silvan Castor) hatte man sich bereits nach dem 2.Spiel für das Viertelfinale qualifiziert. Der nunmehr angestrebte Gruppensieg wurde dann im letzten Spiel gegen Neumünster perfekt gemacht. Der 1:0-Erfolg (den einzigen Treffer erzielte Fabio Dahlem) hatte allerdings nur wenig bis gar nichts mit Fußball zu tun; die Mannschaft passte sich leider dem gegnerischen Niveau an und zeigte über weite Strecken ein indiskutables Spiel, das man schnellstens vergessen sollte.
In der abendlichen Team-Sitzung wurde dann auch deutlich an die Einstellung appelliert, denn ab dem Viertelfinale (2x20 Minuten, wie auch alle weiteren Spiele) warteten andere Kaliber ! Der erste Gegner unter den letzten Acht  hieß Taufkirchen und hatte einige Spieler von Bayern München, 1860 München und Unterhaching in seinen Reihen. Schnell wurde klar, dass hier ein anderer Wind wehte als in den Vorrundenspielen. Unsere Mannschaft geriet mächtig unter Druck und musste Schwerstarbeit in der Defensive verrichten; nur mit höchstem kämpferischen Einsatz und einigem Glück (2 Pfosten- bzw. Lattentreffer des Gegners) konnte man die Abwehrschlacht bis zum Ende torlos gestalten. Damit musste ein Elfmeterschießen über den Einzug ins Halbfinale entscheiden ! Als unser Torwart Mark Lollert, der bereits in der regulären Spielzeit einige Chancen der Bayern vereitelte, den zweiten Elfmeter abwehren konnte, schien sich Glücksgöttin Fortuna vollends auf unsere Seite zu neigen, doch leider vergeigten auch wir den nächsten Strafstoß. Beim Stand von 4:5 vergaben wir einen weiteren Elfer und hatten somit unser Viertelfinalspiel denkbar knapp verloren (wie sich herausstellte gegen den späteren Turniersieger). Die Enttäuschung war selbstverständlich riesengroß !
 
Es ging weiter gegen Rostock, eine Mannschaft, die identisch mit der U-17-Regionalligaelf von Hansa Rostock war. Unsere Elf ließ sich von Beginn an die Enttäuschung nicht anmerken und nahm sofort das Heft in die Hand; bis zur Pause hatte man einen beruhigenden 2:0-Vorsprung herausgeschossen (zweifacher Torschütze : Noel Schlesiger). Trotz des schnellen Anschlusstreffers der Rostocker unmittelbar nach der Pause verlor man nur selten die Übersicht; es wurden sogar mehrere erfolgversprechende Konter angesetzt, die jedoch allesamt vergeben wurden, bis Silvan Castor kurz vor Schluss das erlösende 3:1 gelang. Nach einem weiteren Treffer für Rostock und kurzem Zittern in der Nachspielzeit stand dann allerdings fest : mit diesem 3:2-Erfolg war das Spiel um Platz 5 erreicht.
Der letzte Gegner war das Team des Sportgymnasiums Dresden. Obwohl der Kräfteverschleiß deutlich sichtbar wurde, bissen unsere Jungs auf die Zähne und mobilisierten die letzten Reserven. Begünstigt durch das frühe Führungstor von Fabio Dahlem konnte mit vorbildlichem Einsatz und dem Glück des Tüchtigen, das sich die Mannschaft in den vorherigen Spielen redlich erarbeitet hatte, dem Gegner Paroli geboten werden. Es reichte letztlich zu einem 2:0, das Julius Fohr kurz vor Schluss erzielte. Damit war die MTG-Elf Fünfter – eine Platzierung, die auch unseren Schulleiter, Herrn Mohr, der nebst Gattin sowohl Fußballer und Fußballerinnen als auch die Triathlon-Mannschaft vor Ort unterstützte, am Ende voll zufriedenstellte.
Fazit : Das Spieljahr 2010/11 fand einen würdigen Abschluss in Berlin ! Nach der Qualifikation auf Landesebene hat die MTG-Elf auch beim Bundesfinale zumindest in der regulären Spielzeit kein Spiel verloren und blieb damit eine komplette Saison ungeschlagen !
Es spielten : Tor – Mark Lollert; Abwehr – Christopher Laux, Jonas Brast, Maximilian Horoba, Artur Bäcker, Marcel Baier, Miguel Zirfas; Mittelfeld – Julius Fohr, Max Olbrich, Noel Schlesiger, Niklas Noll, Pascal Schmidt; Sturm – Fabio Dahlem, Silvan Castor, Yannik Haas  Team „hinter“ dem Team : Simon Trumm und Silas Schmitt-Kleine (Ballwart/Co-Trainer für das Aufwärmen des Torwarts), Jörg Dahlem (Spielbeobachter und Medizinmann), OStD Fritz Mohr (Fotograf) und Gattin (Fan), Christian Lehmann und Klaus Hahnel (Betreuer)
Ein besonderer Gruß geht an unsere zwei Fans aus Berlin, bei denen wir uns für die tatkräftige Unterstützung ganz herzlich bedanken möchten !! 
(K. Hahnel 27.09.2011)
 
Mons-Tabor-Gymnasium mit Platz 9 beim Bundesfinale würdig vertreten
 
Bei der ersten Austragung der Sportart Triathlon bei „Jugend trainiert für Olympia“ durfte auch das Mons-Tabor-Gymnasium nicht fehlen, hat man doch viele engagierte Triathleten an der Schule. Nach dem gewonnenen Landesfinale hallten die Jubelschreie noch lange im Ohr bis man schließlich im Zug nach Berlin saß.
Triathlonmannschaft: oben v.l.r. Lehrer Boris Stein, Betreuerin Linda Dahlem, Jan Zimmermann, Carla Dahlem, Charlotte Holly, Lena Meuer; unten v.l.r Lukas Selbach, Alexander Schneider, Mark Förster, Nina Spitzhorn
 
Nach einer sechsstündigen Bahnodyssee nach Berlin startete das zweigeteilte Bundesfinale der Triathleten gleich montags mit dem Einzelwettkampf. Aufgrund des Papstbesuches waren die Termine auf den Wochenanfang verschoben worden. Der Veranstalter zeigte sich selbst durch die Verschiebungen überfordert. Vor dem ersten Start mussten „überraschend“ noch Formalia geregelt werden: Welches Rad ist erlaubt? Darf der Windschatten genutzt werden? Gibt es pro Geschlecht eine oder zwei Startgruppen? Aus dem Nichts sollte dann in zehn Minuten gestartet werden. Davon ließen sich die Offiziellen aber doch noch abbringen und so hatten die Jungs vor dem Start doch noch Zeit zum Aufwärmen.
Von den acht Montabäurer Triathleten sollten jeweils die besten drei Mädchen und Jungen gewertet werden. Nach dem Rennen der Jungen lagen wir überraschend auf Platz 6 der Zwischenwertung. Alexander Schneider, Mark Förster und Lukas Selbach zeigten ihre derzeit gute Form und legten somit die Basis für die hervorragende Ausgangssituation.“ Jan Zimmermann der Platz 6 im Einzelwettkampf erreichte führte „Jugend forscht“ an, könnten doch alle aufgrund ihres Alters bei Wiederholung erneut starten.
Nach der Vorarbeit der Jungs wollten die Mädchen diesen Leistungen keinesfalls nachstehen. Hatte man bei den Rheinland-Platzmeisterschaften im Crossduathlon am Vortag doch fleißig Titel gesammelt. Allerdings musste in Berlin auch geschwommen werden und schwimmerisch waren uns die anderen Triathleten - ob männlich oder weiblich - überlegen. Dieser Rückstand kann auf der kurzen schwimmlastigen Distanz (200m Schwimmen - 3 km Radfahren - 1km Laufen) kaum kompensiert werden. Doch eben der sportliche Vergleich mit der amtierenden deutschen Meisterin macht den Reiz von „Jugend trainiert für Olympia“ aus. Charlotte Holly, Lena Meuer, Carla Dahlem und Nina Spitzhorn gaben an diesem Tag ihr Bestes für ein gutes Resultat und wurden mit Platz 8 belohnt. In der Addition lagen wir nach dem ersten Tag auf Rang 8 mit 54 Sekunden Rückstand auf Platz 3. Die geringen Zeitdifferenzen versprachen einen spannenden zweiten Wettkampftag mit vielen Verschiebungen im Klassement.
Symbolbild: die lautesten kamen aus Montabaur
Als zweiter Teil des Wettkampfs folgte am Dienstag eine so genannte ABC-Staffel. Drei Starter wechseln sich nach jeder Disziplin ab, wobei letzten Endes jeder Starter einen kompletten Triathlon absolviert nur in einer unüblichen Reihenfolge. Jede Schule stellt zwei gemischte Staffeln. Die Zeit der schnelleren Staffel wird zu den Ergebnissen des Einzelwettkampfs addiert. Unsere schnellere Staffel, besetzt mit Alexander Schneider, Charlotte Holly und Jan Zimmermann, konnte noch eine Schule abfangen, wurde jedoch von zwei Schulen überholt. Besonders ärgerlich ist die geringe Zeitdifferenz zum "Lokalrivalen" aus Leverkusen. Hier muss ich mich als betreuender Lehrer fragen lassen, ob diese fünf Sekunden nicht mit Wechseltraining einzusparen gewesen wären.
Mit den gezeigten Leistungen und Platz 9 kann man sehr zufrieden sein, denn alle haben an beiden Tagen in Berlin ihre Leistungen abrufen können. Triathlon ist eine ehrliche Sportart in der das Training über den Erfolg entscheidet. Gute Einzelergebnisse haben gezeigt, dass auch im Montabaur effektives Training möglich ist. Zudem hat die Triathlonmannschaft mit freundlicher Mithilfe von Betreuerin Linda Dahlem das Umsteigen mit acht Rädern und Gepäck perfektioniert. Nur die Deutsche Bahn hat noch nicht verstanden, dass Rolltreppen durchaus auch für Fahrräder geeignet sind.  (Boris Stein 4.10.2011)
Kräftemessen mit der Spitze des deutschen Mädchenfußballs –

 Unsere Mädels beim Bundesfinale JTFO in Berlin

Am Ende (nur) ein 12. Platz … Na, ja ein wenig mehr wäre schon drin gewesen, aber schlussendlich musste unser Team die Stärke der anderen Mannschaften neidlos anerkennen. Nach der souveränen Qualifizierung beim Landesentscheid in Kaiserslautern im Mai 2011 durfte unsere Fußballmannschaft im WK II Mädchen (Jahrgänge 1995-1997) unser Bundesland beim diesjährigen Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ (18. bis 22. September) in Berlin vertreten. Ziel war es, es den erfolgreichen Jungen bei den letzten Turnieren nachzueifern, und sich achtbar aus der Affäre zu schlagen.

Einen Dämpfer musste man jedoch schon im Vorfeld hinnehmen, nachdem die Auslosung der Gruppen bekannt gegeben wurde: Mit den gesetzten Teams aus Potsdam (Seriensieger der letzten fünf Jahre) und Frankfurt hatte man es direkt mit zwei ‚DFB Eliteschulen des Fußballs‘ zu tun. Die Hoffnung lag daher zunächst darin, möglichst das erste Spiel gegen die niedersächsischen Landessiegerinnen aus Handrup zu gewinnen. Mit zu viel Respekt und mit einer im Nachhinein zu defensiven (und für das Team eher ungewohnten) Anfangsformation kamen unsere Mädels nur schwer ins Spiel und mussten nach nervösem Beginn nach nur wenigen Minuten durch einen Abwehrfehler das 0:1 hinnehmen. Auch wenn man nach einer Umstellung im Team nun besser in das Spiel fand, gelang es in der verbleibenden Spielzeit (2 x 13 Minuten) nicht mehr eindeutige Torchancen zu kreieren, so dass am Ende eine durchaus vermeidbare Niederlage hingenommen werden musste.

Im zweiten Spiel gegen Frankfurt, dass zuvor nach großem Spiel gegen Potsdam 1:3 verloren hatte, war die Stimmung erst einmal am Boden und alle waren sehr geknickt. Chancen rechnete sich nun kaum noch jemand aus, doch was das Team dann zeigte, überraschte nicht nur die Frankfurter (und deren z.T. Auswahlspielerinnen): In einem überaus diszipliniert geführtem Spiel boten die Mädels des MTG dem Gegner einen großen Kampf, steckten nach dem 0:1 Rückstand nicht auf und kamen durch Lara Schlosser zum verdienten 1:1. Nach einer unverständlichen Strafstoßentscheidung musste man jedoch wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Bis zum Schluss hielt man dagegen und musste sich am Ende trotz einiger guter Chancen knapp dem späteren Turnierneunten geschlagen geben.

Im für uns belanglosen Abschlussspiel gegen Potsdam, dem späteren Turniersieger, mussten wir neidlos den Klassenunterschied erkennen. Gegen die U-17 des deutschen Damenfußballmeisters Turbine Potsdam hatten wir niemals auch nur eine Chance, so dass das 0:3 absolut in Ordnung ging und unsere Torfrau Anna-Lena Bast durch hervorragende Paraden eine höhere Niederlage verhinderte.

Mit neuer Motivation startete das Team am nächsten Tag gegen die Landessiegerinnen aus Hamburg bei den Spielen um die Plätze 9 bis 16 und zeigte die beste Turnierleistung: Nach einer schnellen 4:0 Führung ging jedoch ein wenig die Zuordnung in der Abwehr verloren, so dass der Gegner noch auf 4:2 verkürzen konnte. Hofften die Betreuer des Teams, Markus Breuer, Gian Luca Rossini und Lars Bode auf eine Fortsetzung auch gegen das Saarland, wurden sie leider bitter enttäuscht. Einer kämpferisch sehr starken Mannschaft stand ein ausgepowertes und eher lustloses Team des MTG gegenüber, das gegenüber dem Team aus dem Spiel zuvor nicht wiederzuerkennen war. Nach der schlechtesten Leistung des Turniers verlor man am Ende mit 0:3.

Am dritten Tag stand dann das abschließende Spiel um Platz 11 gegen Berlin, ebenfalls eine ‚DFB Eliteschule‘, an, gegen eine Mannschaft, die ebenfalls eine sehr starke Vorrundengruppe erwischt hatte und sich im Turnier viel mehr versprochen hatte. Trotz einer großen Leistungssteigerung gegenüber dem Spiel gegen das Saarland, waren wir – auch aufgrund einiger kleinerer Verletzungen – am Ende nicht mehr in der Lage gegenzuhalten und verloren mit 0:4 gegen einen klar besseren Gegner.

Was bleibt: Für die erste Teilnahme beim Bundesfinale in Berlin – und das schon direkt im ersten Jahr ihres Bestehens - hat unsere Mädchenmannschaft dennoch ein tolles Ergebnis erzielt. Dass der 12. Platz nicht dem entspricht, was unsere Mädels können, zeigte das überzeugende Spiel gegen den Landessieger aus Hamburg. Mit etwas mehr Fortune bei der Auslosung aber auch weniger Respekt vor den Gegnerinnen wäre mehr drin gewesen. Auch wenn unser Vorrundengegner Handrup sensationell fünfter wurde, mehr als vielleicht ein achter Platz wäre im optimalen Fall nicht drin gewesen. Das Feld der Gegner – viele Sportgymnasien  und DFB-Eliteschulen des Fußbalss – war enorm stark, so dass unser Team insgesamt sehr viel Lehrgeld bezahlen musste, aber dennoch viel Erfahrung gesammelt hat. Hierauf gilt es in den nächsten Jahren aufzubauen.

Die Fahrt nach Berlin war für alle Teilnehmer von daher auch ein besonderes und sicherlich bleibendes Erlebnis. Dass das Rahmenprogramm am Ende nicht nur aus dem obligatorischen Shopping bestand und alle neben dem Fußballplatz doch recht viel von Berlin sahen, ‚verdanken‘ die Mädels (und auch die Jungs, die sich uns am letzten Tag anschließen ‚durften‘) ihren Betreuern;-)

Für das Team des MTG spielten Leonie Aßmann, Anna-Lena Bast, Martha Diester, Sarina Haas, Lisa Hebgen, Lara Schlosser, Lana Stein, Leonie Stein, Franziska Tophofen und Lisa Wilhelmi. Betreut wurde das Team von Markus Breuer, Gian Luca Rossini, Lars Bode und Michelle Bach.

(Markus Breuer, 14. Oktober 2011)

 
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