Medienkompetenz macht Schule (MmS) am MTG
Unter dem Begriff Medienkompetenz versteht man den verantwortungsvollen Umgang mit Medien. Er zeigt sich dann, wenn das Subjekt sich über Form, Inhalt und Ziel des Medieneinsatzes im Klaren ist, sein Medium also zielgerichtet und angemessen einsetzt.
Folgende Aspekte der Medienkompetenz sollen schwerpunktmäßig an unserer Schule gefördert werden:
@ Zielgerichteter, bewusster Einsatz und Reflexion von Medien
@ Nutzungskompetenz grundlegender Software und Hardware
@ Sozialkompetenz bei der Nutzung von neuen Medien
In der schulichen Bildung spielen vor allem die Wissensbeschaffung, deren Filterung und kritische Beurteilung für den Prozess und der kreative Umgang mit den neuen Medien eine zentrale Rolle. Aus diesem Grund muss die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler im Sinne der Zukunftsfähigkeit im weiteren Bildungsweg dem Rechnung tragen und wichtige Kompetenzen vermitteln. Des Weiteren bedeutet eine kompetente Mediennutzung auch, dass die Entnahme von Informationen jeglicher Art aus Medien kenntlich gemacht werden und dass der Urheberrechtsschutz gewahrt bleibt. Nicht zu vergessen ist, dass Mediennutzung immer auch Medienmanipulation bedeutet, da die Ursprungsinformation über die Wahrnehmung und anschließende Weitergabe - welcher Art auch immer - verfälscht wird. Dies erfordert von jedem Individuum die kritische Beurteilung des Informationsgehalts. Hierzu müssen wichtige Hinweise gegeben werden und Konzepte zur Analyse gelernt werden. Schließlich muss den Schülerinnen und Schüler klar sein, dass durch unreflektierte Mediennutzung, besonders der neuen Medien Schaden entstehen kann. Dieser kann sich auf sich selbst, als auch auf andere beziehen. Hier sind ethische und strafrechtliche Konsequenzen, sowie Handlungsstrategien aufzuzeigen.
Die Bausteine zur Steigerung der Medienkompetenz am MTG sind die Entwicklung von Blended Learing Unterrichtsreihen (Unterricht unter Verwendung sowohl alter als auch neuer Medien), der Jugendmedienschutz, die interne Weiterbildung unserer Lehrerinnen und Lehrern, die Erstellung eines fächerübergreifenden Medienkonzepts, die Einbeziehung der Elternschaft und der Ausbau der schulichen Lernplattform "lo-net2" (vgl. Grafik).

In einem auf mindestens vier Stunden angelegten Unterrichtsgang werden ab dem Schuljahr 2010/11 alle sechsten Klassen zu den Themen (Selbst-) Datenschutz, Privatsphäre und Online-Ethik, sowie aktuelle datenschutzpolitische Themen informiert und geschult. In diesem Rahmen findet zudem einmal im Schuljahr ein Elternabend für die Eltern der Schülerinnen und Schüler in der Orientierungsstufe statt (http://eltern.medienkompetenz.rlp.de). Der ITG-Unterricht in den fünften und siebten Klasse umrahmt diese Maßnahme und gibt zusätzlich die Möglichkeit einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Medienkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler zu leisten.
Martin Ortseifer und Dominik Höhn (Projektleitung MmS), März 2011
weitere Informationen zum Medienkonzept am MTG
Informationen zum Projekttag Jugendmedienschutz 2011


