Naspa übernimmt Schulpatenschaften

Verträge mit sechs Schulen im Westerwaldkreis unterzeichnet

Montabaur. Wirtschaft und Schule ziehen an einem Strang: Im Rahmen der Initiative „Schulpatenschaften“ arbeitet die Nassauische Sparkasse (Naspa) im Westerwald künftig noch enger mit weiterführenden Schulen aus der Region zusammen.

Dieser Tage wurde das Projekt „Schulpatenschaften“ mit der Unterzeichnung der ersten sechs Verträge offiziell besiegelt. Unterstützt werden die Kooperationen durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz in Zusammenarbeit mit dem regionalen Arbeitskreis Schule- Wirtschaft Montabaur.

„Schule und Wirtschaft kommen schon seit langem zusammen“, erläuterte Ernst Carstensen, Leiter des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft Montabaur. „Nun wird die Vereinbarung mit Inhalten gefüllt“, so Marie Konrad, Projektleiterin Schule-Wirtschaft bei der IHK Koblenz, die sowohl die Nassauische Sparkasse als auch die beteiligten Schulen zu diesem zukunftsorientierten Schritt beglückwünschte. „Wir möchten die Früchte miternten , die Frau Konrad ausgesät hat“, bedankte sich Richard Hover, Geschäftsstellenleiter der IHK Montabaur, für deren Engagement. Vor fünf bis sechs Jahren sei die Situation am Ausbildungsmarkt noch eine andere gewesen. „Heute suchen die Betriebe händeringend nach qualifizierten jungen Leuten. Die Demographie hat stärker und schneller zugeschlagen als vermutet“, so Hover. In seinen Ausführungen begrüßte er den Ausbau der Schulpatenschaften im Westerwaldkreis, welche allen Beteiligten nur Vorteile bringe. Die Schüler frühzeitig in Sachen Ausbildung und Berufswahl zu motivieren sei klug und richtig, betonte auch Landrat Achim Schwickert, der ebenfalls zur Vertragsunterzeichnung in die Räumlichkeiten der Naspa Montabaur gekommen war.

Im Beisein der Leiter der Finanz-Center der Naspa - Bernd Nöllgen (Montabaur und Wirges), Hans Jung (Rennerod) und Marcel Pitton (Westerburg) – unterzeichneten nun die Verantwortlichen die Verträge. Stellvertretend für das Mons-Tabor-Gymnasium in Montabaur nahm Rektor Fritz Mohr diesen wichtigen Schritt in die Zukunft vor. Für die Realschule Rennerod unterschrieb Schulleiterin Gabriele Comes und für die Theodor-Heuss-Realschule plus in Wirges der neue Schulleiter Kai Liebe. Für die drei Westerburger Bildungseinrichtungen kamen die entsprechenden Fachlehrer. So wurde die Berufsbildenden Schule durch Kurt Schüler, das Konrad-Adenauer-Gymnasium durch Jutta Meurer und die Realschule plus durch Sabine Gans vertreten.

„Mit dem intensiven Kontakt zu den Schulen können wir einen Beitrag für die Förderung von jungen Menschen vor Ort leisten. Und das kommt natürlich unserer Region zu Gute. Vielleicht können wir den ein oder anderen auch für den Bankberuf begeistern und so qualifizierte Auszubildende für die Naspa gewinnen“, sagte Karin Paffhausen, Leiterin für das Privatkundengeschäft der Naspa im Westerwald, abschließend. Für die Schulen entstehen mit den Patenschaften zahlreiche Vorteile. So stehen praxisnahe Unterrichtseinheiten im Bereich Ökonomischer Bildung und Einblicke in die Arbeitsabläufe und Tätigkeiten in einem Naspa Finanz-Center auf dem Programm. Neben Praktika für Schüler, die das Unternehmen bereits langjährig anbietet, werde künftig auch ein Training zur Online-Bewerbung für die Patenschulen angeboten.

Betriebe und Schulen, die Interesse an einer noch engeren Zusammenarbeit haben, können sich gerne an die Projektleiterin Schule-Wirtschaft bei der IHK Koblenz, Marie Konrad, Telefon 0261 106-166, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , wenden.

 

Die Nassauische Sparkasse (Naspa) in Wiesbaden ist mit einer Bilanzsumme von 11,8 Milliarden Euro eine der größten Sparkassen Deutschlands. Ihr Geschäftsgebiet umfasst neben den kreisfreien Städten Wiesbaden und Frankfurt vier Landkreise in Hessen (Rheingau-Taunus, Hochtaunus, Main-Taunus und Limburg-Weilburg) sowie zwei Landkreise in Rheinland-Pfalz (Westerwald und Rhein-Lahn). Auf der Gesamtfläche von rund 4.200 km² leben annähernd 2 Millionen Menschen. Die Naspa beschäftigt rund 2.130 Mitarbeiter; zwischen 60 und 70 junge Menschen bildet sie jährlich zu Bank­kaufleuten aus. In ihrem Geschäftsgebiet unterhält sie derzeit 147 Finanz-Center, 20 Private Banking-Center und drei Firmenkunden-Center.

Über ihre 1989 gegründete Stiftung „Initiative und Leistung“ hat die Naspa mit 13,1 Millionen Euro insbesondere Projekte aus Kunst, Kultur und Jugendförderung in ihrer Region unterstützt.

Weitere Informationen über die Naspa auch unter: www.naspa.de ,  www.twitter.com/ihrenaspa und bei facebook  http://de-de.facebook.com/pages/Wiesbaden-Germany/Naspa/199064878598?v=info

 

 

Zum Anfang